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Altenarbeit

Wir bilden kompetente Fachkräfte für die Arbeit im sozialen Bereich mit älteren Menschen aus.

Die Studierenden lernen, alte Menschen in verschiedenen Lebenssituationen und auch Krisen bedürfnisorientiert zu begleiten, ihre Lebensqualität unter Berücksichtigung des Prinzips der Selbstbestimmung zu erhalten und zu fördern sowie Angehörige zu entlasten und zu unterstützen. Die Ausbildung befähigt auch dazu, Menschen fachgerecht zu pflegen.
Der Ausbildungszweig Altenarbeit ist eine vernetzte Ausbildung aus Betreuung und Pflege auf Fach- und Diplomniveau.

Es gibt auch die Möglichkeit für Pflegeassistent*innen sich in die Fach-Sozialbetreuung Altenarbeit (zwei Semester) aufschulen zu lassen.

Kooperation

Seit dem Schuljahr 2019/20 gibt es den neuen Standort Kitzbühel, wo es durch die Kooperation mit dem Altenwohnheim Kitzbühel gelungen ist, eine Klasse Fachsozialbetreuung Altenarbeit mit Pflegeassistenz in der Berufstätigenform (5 Semester) zu eröffnen.

Bewegte Bilder – Bewegende Worte
Iris, Studierende der SOB Tirol

Pardeep, Absolvent der SOB Tirol


Ausbildungsprofil Fachniveau

  • Pflegeassistenz
  • Vertrauensaufbau und Beziehungsorientierung
  • Unterstützung bei Alltagsgestaltung und Alltagsbewältigung
  • Erhalten und Beleben der Beziehung alter Menschen zu ihrem sozialen Umfeld
  • Personenzentrierte Betreuungs- und Pflegekonzepte für Menschen mit einer demenziellen Erkrankung
  • Biografiearbeit
  • Psychosoziale Gruppenarbeit
  • Kommunikation in Krisen- und Konfliktsituationen
  • Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung
  • Religiöse und spirituelle Begleitung von alten Menschen

 

Ausbildungsprofil Diplomniveau

  • Erkennen und Reflektieren von Menschenbildern, die dem eigenen Tun zugrunde liegen und in der Gesellschaft vertreten werden
  • Eigenverantwortliche Planung, Durchführung und Evaluierung von Projekten im Sinne von Normalisierung, Selbstbestimmung und Empowerment
  • Fachliche Beratung und Entlastung von Angehörigen und Ehrenamtlichen
  • Entwicklung und Umsetzung von individuellen Aktivierungs-und Mobilisierungsangeboten
  • Entwicklung und Umsetzung professioneller Kommunikationsangebote für Menschen mit demenzieller Erkrankung
  • Gerontosoziale Gruppenarbeit
  • Erhaltung und Förderung von alltagspraktischen, sozialen, motorischen und geistigen Fähigkeiten unter Einsatz geeigneter Methoden
  • Management und Organisation

 

Zertifizierungen im Rahmen der Ausbildung

Fachniveau:

  • Basale Stimulation
  • Kinästhetik

Diplomniveau:

  • Validation Level 1
  • Freiwilligenkoordination

Abschluss der Ausbildung

Nach den gesetzlichen Bestimmungen ist der Abschluss auf Fach- und Diplomniveau möglich.
Der Abschluss des Ausbildungszweiges Altenarbeit beinhaltet

auf Fachniveau

  • die Pflegeassistenz-Prüfung
  • die projektbezogene Fachprüfung

auf Diplomniveau:

  • die schriftliche und mündliche Diplomprüfung am Ende des 3. Ausbildungsjahres

Arbeitsfelder

  • Einrichtungen und Organisationen für die Betreuung, Begleitung und Pflege alter Menschen
  • Tagesbetreuung
  • Tagespflege
  • Mobile Dienste (z. B. Sozial-und Gesundheitssprengel)
  • Betreutes Wohnen
  • Wohngemeinschaften
  • Wohn-und Pflegeheime

Fach-Sozialbetreuer*innen Altenarbeit begleiten, unterstützen und pflegen ältere Menschen einzeln oder in Gruppen, immer abgestimmt auf den Bedarf der Menschen und gestützt auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Spezialisierung liegt auf der ganzheitlichen und alltagsnahen Betreuung alter und hochbetagter Menschen in Wohn- und Pflegeheimen, in der mobilen Altenarbeit in Tageszentren, Tagesbetreuungen und Tagespflegen sowie in betreuten Senior*innenwohnanlagen.

Diplom-Sozialbetreuer*innen Altenarbeit sind in einem eigenverantwortlichen Tätigkeitsbereich und auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse  für die Entwicklung, Durchführung und Evaluation von Konzepten und Projekten im Bereich der Altenarbeit zuständig. Die Theoriekenntnisse werden vertieft und Betreuungskonzepte entwickelt. Hinzu kommt die Koordination von Leistungen und die Leitung von Teams.

Voraussetzungen

  • Mindestalter
    17 Jahre (Tagesform)
    19 Jahre (Berufstätigenform)
  • erfolgreicher Abschluss mittlerer / höherer Schule oder einer Berufsausbildung bzw. erfolgreicher Abschluss des Vorbereitungslehrgangs
  • Gesundheitliche Eignung
  • Unbescholtenheit
  • Positives Aufnahmeverfahren
  • Vorpraktikum im Ausmaß von 80 Stunden in Einrichtungen des gewünschten Ausbildungsschwerpunktes, z.B. Wohn- und Pflegeheim, Einrichtung für Menschen mit Behinderung, ambulante Dienste etc. Der Zivildienst oder ein Freiwilliges Soziales Jahr in einer sozialen Einrichtung kann angerechnet werden.

Anmeldung

Praktika

Durch den regelmäßigen Wechsel zwischen der theoretischen Ausbildung im Rahmen des Unterrichts und den Praktika kommt es zu einer intensiven Verknüpfung von Lehr- und Lerninhalten.
Ziel der Praktika ist es, den Studierenden die Möglichkeit zu bieten, Arbeitsfelder in der Sozialbetreuung und Pflege und der Sozialbetreuung kennen zu lernen und Einblick in den beruflichen Alltag zu erhalten.

Altenarbeit Tagesform ab 21/22

Altenarbeit Berufstätigenform ab 21/22

Aufschulung Altenarbeit ab 21/22

(Änderungen vorbehalten)

Praxisbegleitung, Praxisanleitung, Praxisbesuch:

Den Ausbildungsteilnehmenden werden Praxis-Begleitlehrer*innen zur Seite gestellt. Diese verstehen sich als Bindeglied zwischen der Schule und den Einrichtungen. Die Praxisbegleitung stellt sicher, dass die Auszubildenden während ihrer Praktika Lernvoraussetzungen vorfinden, die helfen, ihre persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen zu erweitern.

Hand mit Papier
Hand mit Rolle

Unsere Werte

Wir legen besonderen Wert auf die ganzheitliche, personenzentrierte Begleitung und Unterstützung. Dieser Ansatz braucht Menschen mit Visionen, Interesse am anderen und Einfühlungsvermögen. Dementsprechend ist auch unser Lernen und Lehren organisiert.

  • Wertorientierte Persönlichkeitsbildung
  • Schulung von Schlüsselqualifikationen wie Selbstorganisation, Teamfähigkeit, Konfliktbewältigung und Gesprächsführung
  • Erwachsenengerechtes Lernen auf der Basis von Methodenvielfalt, der Entwicklung von Kreativität sowie Eigenverantwortlichkeit
  • Fundiertes theoretisches Wissen auf der Grundlage modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse
  • Enge Verknüpfung von Theorie und Praxis: Die Ausbildung besteht etwa zur Hälfte aus Theorie und Praxis und ist so aufgebaut, dass der theoretische Unterricht und die praktische Ausbildung intensiv zusammenwirken
  • Zusammenführen von Expert*innen-Sicht und Betroffenen-Perspektive
* Rosmarie isch Zillachtolerin ;-)
außerdem: macht sie die Fachausbildung in der Altenarbeit. 

Ja, dann kann man sich aufs älter werden richtig freuen.
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